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Dekanatssynode im B11 mit großer Beteiligung

Dekanat Erlangen 15 Stunden 48 Minuten ago

Am Samstagvormittag, den 21. März, kam die Dekanatssynode im Gemeindehaus B11 in der Erlanger Altstadt zusammen, wobei 60 Delegierte und Gäste aus den Kirchengemeinden und dekanatsweiten Diensten für eine lebendige, von offenem Austausch und konstruktivem Miteinander geprägte Atmosphäre sorgten.

Ein zentraler Meilenstein der Tagesordnung war die Verabschiedung des Dekanatsschutzkonzeptes zur Prävention sexualisierter Gewalt. Zwei wesentliche Bausteine wurden hervorgehoben: ein funktionierendes Beschwerdemanagement und das Thema Intervention. Die Präventionsbeauftragte Diakonin Uli Böhner und die für das Konzept verantwortliche Dekanin Gerhild Rüger stellten beides anhand hilfreicher Beispiele anschaulich vor. Die Dekanatssynode dankte dem ganzen Team für die aufwändige Erstellung des Schutzkonzeptes.

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Im Anschluss präsentierte Dekan Bernhard Petry den Bericht der beiden Dekanspersonen. In diesem Jahr setzte der Bericht über die laufenden Transformationsprozesse in der gesamten Landeskirche ins Bild. Angesichts sinkender Mitgliederzahlen und Einnahmen unterstrich er die Notwendigkeit einer verantwortungsvollen Konsolidierung sowie einer klugen strategischen Weiterentwicklung. Die darauffolgende offene Fragerunde bot Raum für Transparenz und das Erkennen chancenreicher Perspektiven, bevor Dekan Petry den intensiven Vormittag mit einem hoffnungsvollen Ausblick auf die Jahreslosung „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ beschloss. Er ermutigte die Anwesenden mit den Worten, dass es in der Bibel eigentlich immer um den Aufbruch und die Bewegung hin zu einer Welt gehe, wie Gott sie gewollt habe, und betonte: „Wir müssen davor keine Angst haben.Erneuerung gehört zu uns, schon immer. Gott ist mit uns auf dem Weg.“
 

Carsten.Kurtz

Zur Völkerrechtsdebatte nach den amerikanisch-israelischen Angriffen auf das iranische Regime

Sonntagsblatt 3 Tagen 16 Stunden ago
Das Völkerrecht verbietet Angriffskriege – doch beim Iran-Konflikt zeigt sich: Die Realität ist komplex. Viele Exiliranerinnen und Exiliraner verteidigen die Luftschläge leidenschaftlich als Verteidigung gegen ein Regime, das seit Jahrzehnten einen blutigen Krieg führt – gegen die eigene Bevölkerung, gegen die Juden, gegen den Westen. Ein Plädoyer dafür, auch beim Völkerrecht genauer hinzuschauen.
Markus Springer

Demonstrationen gegen Kürzungen bei Psychotherapie-Honoraren

Sonntagsblatt 3 Tagen 21 Stunden ago
Nürnberg, München (epd). In Bayern regt sich massiver Widerstand gegen die von den Krankenkassen geplanten Kürzungen bei Honoraren für Psychotherapeuten. Vertreterinnen und Vertreter des Berufsstands rufen deswegen für Samstag (21. März) zu Demonstrationen in München und Nürnberg auf. "Alle, die schon mal versucht haben, eine Therapie zu bekommen, kennen die Verzweiflung: Es ist fast unmöglich, einen Platz zu finden", sagte Susanne Horn, Psychotherapeutin und Stadträtin der Linken in Nürnberg, laut einer Mitteilung vom Freitag. Die Linke Bayern unterstützt den Demonstrationsaufruf.
epd