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Münchner Friedensbündnis ruft zu Ostermarsch gegen Kriege und für Völkerrecht auf

Sonntagsblatt 9 Stunden 59 Minuten ago
München (epd). Unter dem Motto "Völkerrecht statt Faustrecht" lädt das Münchner Friedensbündnis am Karsamstag (4. April) zum Ostermarsch ein. Man sehe die internationale Sicherheitslage durch die Eskalation im Nahen und Mittleren Osten sowie in der Ukraine an einem gefährlichen Kipppunkt, erklärten die Veranstalter in einer Pressemitteilung vom Dienstag. "Wo das Gewaltverbot der UN-Charta missachtet und Diplomatie durch militärische Logik ersetzt wird, steigt das Risiko einer regionalen Kettenreaktion bis hin zu einem großflächigen Krieg", hieß es.
epd

Ostern feiert das Leben: Das Leben setzt sich durch

Dekanat Erlangen 16 Stunden 21 Minuten ago

Osterbotschaft des bayerischen Landesbischofs Christian Kopp

„Ostern feiert das Leben: Das Leben setzt sich durch.“ Mit dieser Zusage richtet Christian Kopp, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB), seine Osterbotschaft an die Menschen in Bayern. Der christliche Glaube sei nicht bloß Hoffnung auf bessere Zeiten, sondern gründe in einem radikalen Einschnitt: „Christus ist auferstanden.“ Christen protestieren gegen die Verzweiflung. Leben und Tod von Jesus Christus eröffnen neue Perspektiven für die ganze Welt.
Der Landesbischof erinnert daran, dass Ostern allen Erfahrungen widerspricht, die das Leben begrenzen: Gewalt, Krieg und Tod hätten nicht das letzte Wort. „Wir erleben eine Welt voller Widersprüche und oft auch voller Hoffnungslosigkeit. Doch Gott setzt dem mit Ostern ein klares Nein entgegen“, so Christian Kopp. Gott widerspreche allem, was Menschen für endgültig halten. Mit der Auferstehung werde sichtbar: Die Macht wechselt die Seite. Das Leben setzt sich durch.
Damit eröffne Ostern einen neuen Blick auf die Wirklichkeit: „Was ich mit meinen Augen sehe, ist nicht alles.“  Der christliche Glaube vertraue darauf, dass Gott da ist – und zwar jetzt. Die Auferstehung sei der Anfang einer neuen Welt, in der das Leben sich durchsetzt. Der Tod bleibe eine Realität, aber er verliere seine Macht. „Der Tod bleibt nicht“, so der Landesbischof. Daraus wachse eine Hoffnung, die über das eigene Leben hinausweist und die Welt verändert.
Mit Ostern lebt es sich anders: weniger endgültig, zugleich hoffnungsvoller und offener für Veränderung. „Gott hat längst begonnen, die Welt zu erneuern“, sagt Christian Kopp und ruft dazu auf, das Unerwartete zu feiern – und an Ostern die Schönheit des Lebens zu feiern.

Karfreitag und Ostern: Tod und Auferstehung Jesu
Karfreitag erinnert an die Kreuzigung Jesu Christi in Jerusalem unter der römischen Herrschaft des Statthalters Pontius Pilatus. Jesus wurde zum Tode verurteilt, gekreuzigt und starb am Kreuz; anschließend wurde er in ein Grab gelegt. Ostern feiert die Auferstehung Jesu von den Toten am dritten Tag nach seiner Kreuzigung. Nach den Berichten der Evangelien fanden Frauen aus seinem Umfeld das Grab leer vor und begegneten dem Auferstandenen. Am Ostermontag berichten die Evangelien von Begegnungen des Auferstandenen mit seinen Jüngern, unter anderem auf dem Weg nach Emmaus.

München, 30. März 2026
Christine Büttner, Pressesprecherin

Carsten.Kurtz

Lebensformen: Wehrdienst ja oder nein?

Sonntagsblatt 1 Tag 12 Stunden ago
Junge Menschen müssen ab diesem Jahr eine wichtige Entscheidung treffen: Mache ich Wehrdienst oder nicht. Was die evangelische Kirche dazu sagt und wie sie die Entscheidungsfindung unterstützt erfahrt ihr in der aktuellen Sendung.
Gunnar Dillschneider